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 1. Einleitung           

 2. Synthese von
Si(2) Halogeniden
   

 3. Synthese v. Alkylchlorsilanen    

 4. Mischpolimerisat von PolySiCl und -bromiden

 5. Silicium(2)Verb. als Silylen-Quelle

 6. Bildung v. Carbosilanketten

 7. Mischpolymeris. v. Et und Si(4)

 8. Nachtr. Einbau von Siradikalen

 9. Zusammenfassung
u. Ausblick

 10. Quellennachweis 

                                                 

1.      Einleitung

 

Zweidimensionales Silicium (2DSi) ist erstmals (1953) von H. Kautsky [13] beschrieben worden. Die Darstellung erfolgte durch Umsetzung von Calciumdisilicid (Korngrösse 1- 0,1 mm) mit Antimontrichlorid in o-Dichlorbenzol bei 140ºC.

(1955) ist die Bildung von 2D Silicium aus Calciumdisilicid in Tetrachlormethandispersion mit Chlorgas bei 20º-40ºC [4] gefunden worden. Das als Begleitprodukt entstehende Calciumchlorid hält dabei die freigelegten Siliciumnetze auf Distanz und bewirkt, dass die innere Oberfläche des „Si“ für weitere Reaktionen zugängig bleibt. Der kompakte CaSi2-Kristall ist nach Reaktion mit Chlorgas wie die Seiten eines Buches aufgeblättert. Danach führt die weitere Reaktion mit Chlor zum ebenfalls zweidimensionalen, festen Silicium(1)chlorid. Setzt man die Chlorierung fort, so wird mit einem weiteren Mol Chlor Siliciumdichlorid gebildet, das sich im Tetrachlormethan löst. Feste Begleitstoffe bleiben als Rückstand. Unter Vakuum wird CCl4 abgedampft. Es bleibt eine extrem luftempfindliche Substanz zurück, die in Cyclohexan gelöst wird. In Form dieser Lösung ist das Siliciumdichlorid, ähnlich wie eine metallorganische Substanz, bei Mengen bis ~1 kg leicht handhabbar.

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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