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 1. Einleitung                

 2. Synthese von
Si(2) Halogeniden
   

 3. Synthese v. Alkylchlorsilanen    

 4. Mischpolymerisat von PolySiCl und -bromiden

 5. Silicium(2)Verb. als Silylen-Quelle

 6. Bildung v. Carbosilanketten

 7. Mischpolymeris. v. Eten und Si(4)

 8. Nachtr. Einbau von
Si-Radikalen

 9. Zusammenfassung
u. Ausblick

 10. Quellennachweis

                                      

6.      Bildung von Carbosilanketten (Grundprinzip)

 

 

Siliciumdichlorid liefert im Extrem Endlosketten von Polyethylenblöcken, die über Silylengruppen, die zudem noch zwei Siliciumfunktionen tragen können, verbunden sind. Damit erschliessen sich Möglichkeiten, abwechslungsreiche Varianten von Molekülarchitekturen in allen 3 Dimensionen über Atombindungen zu gestalten.

Es wird ein Grundprinzip erkennbar [11]: Silicium enthaltende Olefinpolymerisate, die Siliciumatome in der Polymerkette tragen, werden erhalten, wenn Olefine unter sonst üblichen Bedingungen in Gegenwart von Polysilanen polymerisiert werden, die durch Halogen oder organische Reste substituiert sein können. Somit können Si(2)Verbindungen in jede Olefinpolymerisation eingespeist werden. Dieser Vorgang ist von der Art der Polymerisation unabhängig. Als Test diente Ethylenpolymerisation mit ZIEGLER Katalysator AlEt2Cl/TiCl4. Sämtliche untersuchten flüssigen Silane stören diese Polymerisation nicht. Siliciumtetrachlorid erhöht sogar die Polymerisationsgeschwindigkeit. Radikalische wie ionische Mechanismen verlaufen offensichtlich als miteinander kompatibel.



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